Carin Grabowski
Maria Sibylla Merian zwischen Malerei und Naturforschung –
Pflanzen- und Schmetterlingsbilder neu entdeckt
430 S. m. 380 Farb- u. sw-Abb., 21 x 27 cm, Hardcover m. zwei Lesebändchen
Reimer Verlag, Berlin 2017
ISBN     978-3-496-01571-0 (Hardcover)     |   79,00 Euro [D]
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Die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647–1717) wurde durch ihre Erkenntnisse über die Insektenmetamorphose zu einer der berühmtesten Frauen der Wissenschaftsgeschichte. In ihren Werken verband sie genaue Beobachtung und innovative Gestaltung zu einem ganz eigenen Stil. Das reich bebilderte Buch ermöglicht einen neuen Blick auf Merians Malerei.

Ihre Forschungen über das Zusammenleben von Insekten, den Nützlingen und Parasiten, veröffentlichte Merian in mehreren Büchern, die in zahlreichen Auflagen erschienen. Um tropische Falter zu studieren, unternahm sie mit einer ihrer Töchter sogar eine Reise nach Surinam (Südamerika). Auch entwickelte sie eine neue Darstellungsweise des Falterflugs: Wie in einer Filmsequenz ist das Insekt in unterschiedlichen Bewegungsstadien zu sehen. Ihre beiden Töchter bildete sie ebenfalls zu Malerinnen aus, wozu sie eigens Arbeitsblätter entwickelt hatte. Die Zuschreibungsfragen, die sich dadurch in ihrem Werk ergeben, kann Carin Grabowski in ihrem Buch überzeugend klären.

Carin Grabowski studierte an der FU Berlin Biologie, Geografie und Sport und war bis 1996 Oberstudienrätin. Ab 1998 Studium der Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotion zu Maria Sibylla Merian.