Satzung

§8

  1. Der Vorsitzende beruft einmal jährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung ein, die mit einem wissenschaftlichen Tagungsprogramm verbunden ist. Der Vorsitzende kann dann Mitgliederversammlungen einberufen, wenn wichtige Beschlüsse zu fassen sind oder das Vereinsinteresse dies erfordert. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn ein Viertel der Mitglieder dies beantragt.
  2. Der Mitgliederversammlung stehen zu:
    1. Entgegennahme des Berichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr,
    2. Abnahme der Jahresrechnung und Beschlußfassung über die Entlastung des Vorstandes,
    3. Festsetzung des Haushaltsplanes und Billigung etwaiger außerordentlicher Aufgaben,
    4. Wahlen zum Vorstand sowie die Wahl der Rechnungsprüfer,
    5. Wahl des Tagungsortes nach Vorschlag des Gesamtvorstandes.
  3. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung muß schriftlich erfolgen. Eine ordnungsgemäße Einladung liegt vor, wenn diese an jene Anschrift gerichtet ist, die dem Vorstand zuletzt benannt wurde. Die Ladungsfrist beträgt mindestens vier Wochen. Der Gegenstand der beabsichtigten Beschlußfassung ist in der Einladung mitzuteilen.
  4. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Bei Wahlen entscheidet für den Fall der Stimmengleichheit das Los.
  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden schriftlich protokolliert und sind vom Vorsitzenden, hilfsweise durch einen seiner Vertreter zu unterzeichnen.
  6. Der Vorstand kann im Übrigen voll wirksame Beschlüsse der Mitgliederversammlung im Zirkularverfahren herbeiführen, dergestalt, daß er allen Mitgliedern eine Beschlußvorlage des Vorstandes zuleitet und das Votum der Mitglieder unter Nennung einer Frist von mindestens vier Wochen erbittet. Der Beschluß wird nach Maßgabe des übermittelten Vorschlages rechtswirksam, wenn mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder innerhalb dieser Frist nicht widerspricht.