Biologisches Zentralblatt – Eine Internationale Zeitschrift für Zellbiologie, Genetik, Evolution und theoretische Biologie

Die Vorträge der ersten Jahrestagungen der DGGTB e.V. wurden im Biologischen Zentralblatt – Eine Internationale Zeitschrift für Zellbiologie, Genetik, Evolution und theoretische Biologie veröffentlicht, da die Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt noch kein eigenes Publikationsorgan besaß.

Nachfolgend aufgelistet finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen zu den Ausgaben des Biologischen Zentralblattes, in denen die Beiträge der frühen Jahrestagungen veröffentlicht wurden.

 

Band 112, Heft 2, April, Mai, Juni 1993, S. 85–236

Inhalt

Ilse Jahn
Vorwort zum Abdruck der Vorträge über Theorie und Geschichte der Biologie in Marburg
S. 96 – 97
Ernst Mayr
Begrüßungsansprache an die Teilnehmer der ersten Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (Marburg, am 26. Juni 1992)
S. 98 – 99

I. Theoretische Biologie
H. Penzlin
Was ist Theoretische Biologie
S. 100 – 107
W.F. Gutmann
Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Biotheorie
S. 108 – 115
J. Bretschneider
Biologisches Objekt und biologische Objekttheorie
S. 116 – 120

II. Theoretische Aspekte der Bio-Histographie
M. Weingarten
Perspektiven der Biologiegeschichte
S. 121 – 125
H.-J. Rheinberger
Biologiegeschichte und Epistemologie – Einige Überlegungen
S. 126 – 131
W. Neuser
Traditionslinien in Wissenschaft und Wissenschaftsgeschichte
S. 131 – 135

III. Interdisziplinäre Themen zur Biologiegeschichte
Chr. Kockerbeck
Biologische Kunsttheorien im 19. Jahrhundert: “Die Ästhetik der Tierwelt” von Karl Möbius
S. 136 – 140
G. Frey
Rousseaus grüne Leidenschaft. Überlegungen zu seinen “Elementarbriefen über Botanik”
S. 141 – 149
M. Wenzel
Goethe und Darwin
S. 150 – 154
R. Löther
Laplacescher Dämon, Wärmetod der Weltalls und Darwinismus
S. 155 – 159
N. Psarros
Lebens- und Sprachbäume: Zur Isomorphie zwischen klassischer Evolutionstheorie und vergleichender Sprachwissenschaft
S. 160 – 169

IV. Biologiehistorische Einzelthemen zur Personen-, Institutionen- und Problemgeschichte
E. Höxtermann
Die “Freiburger Episode” des Botanikers Hans Kniep (1881–1930)
S. 170 – 179
B. Steyer
Die Institutionalisierung der Biologie an der Universität Rostock und deren bedeutendste Repräsentanten
S. 180 – 185
K. Wenig
Rudolf Virchow und die Zoologische Station Neapel
S. 186 – 190
D. Zissler
Edouard Desor (1811–1882) – Eine Erinnerung
S. 191 – 198
H. Scholz
Analogie-Modelle und theoretische Konzepte im Streit um Befruchtung und Embryogenese der Samenpflanzen 1837–1856
S. 199 – 206
T. Junker
Albert Wigands Genealogie der Urzellen und die Darwinsche Revolution
S. 207 – 216
H. Heinecke & S. Jaeger
Entstehung von Anthropoiden-Stationen zu Beginn des 20. Jahrhunderts
S. 215 – 223
V. Schurig
Wer war der “erste Ethologe”? – Einige kritische Anmerkungen zur Geschichte der Ethologie
S. 224 – 229
H. J. Roth
Prinz Maximilian zu Wied – ein rheinischer Naturforscher des 19. Jahrhunderts
S. 230 – 235

 

Band 113, Heft 2, April, Mai, Juni 1994, S. 113–289

Inhalt

I. Jahn
Vorbemerkung zur 2. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie vom 24.-27. Juni 1993 in Konstanz
S. 113 – 118

I. Beiträge zum Scherpunktthema (Geschichte der Neurobiologie)
W. F. Gutmann
Tierische Konstruktion und neuronale Organisation
S. 119 – 136
K. Edlinger
Morphologische Determinanten bei der Bildung von Nervensystemen
S. 137 – 144
O. Breidbach
Lokalisation und Repräsentation – Zur Geschichte der Hirnforschung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert
S. 145 – 150
C. Debru
Die Neurophysiologie des Schlafes und des Traumes in den letzten 40 Jahren, vom philosophischen Standpunkt betrachtet
S. 151 – 156
S. Dierig
“Vom Schaltwerk der Gedanken” – Zur “Psychophysik der Neuroglia” am Ausgang des 19. Jahrhunderts
S. 157 – 168
E. Florey
Von der Ganglienkugel zum Neuron – historische Perspektiven der Neurobiologie
S. 169 – 184
H. Satzinger
Zur Neurobiologie und Genetik im zeitraum von 1902–1911 in den Forschungen von Cécile und Oskar Vorgt (1875–1962; 1870–1959)
S. 185 – 196

II. Freie Vorträge
A- Barkhaus
Kants Konstruktion des Begriffs Rasse und seine Hierarchisierung der Rassen
S. 197 – 204
J. Bretschneider
Was ist eine biologische Theorie?
S. 211 – 218
S. De Chadarevian
Molekularbiologie. Disziplin oder transdisziplinäre Bewegung?
S. 211 – 218
Th. Dau
Die Biologie von Jakob von Uexküll (1864–1944)
S. 219 – 226
E. P. Fischer
Von der molekularen zur prädiktiven Medizin. Über die historische Verflechtung von Medizin und Genetik
S. 227 – 234
D. Früh
Die Diskussion humangenetischer und rassenhygienisch/eugenischer Themen im Kreise von Laien und Wissenschaftlern in Deutschland zwischen 1900 und 1914
S. 235 – 240
H. Heinecke
Vom “Bakteriologischen Laboratorium der Jenaer Glaswerke Schott u. Gen.” zum Forschungsinstitut – Hans Knöll in Jena 1938–1976
S. 241 – 252
J. Lange
Die “Biologische Selbstreinigung” und die Geschichte des Gewässerschutzes
S. 253 – 262
R. Löther
Pflanzen, Tiere und Fabelwesen im Weltbild des Paracelsus
S. 263 – 268
A. Rieke-Müller
Zum Vergnügen und zur Belehrung. Wandermenagerien vom Ende des 18. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts
S. 269 – 274
V. Schurig
Die Widerlegung der Reflexkettentheorie des Verhaltens (1935) und ihre Folgen für die biologische Wissenschaftsentwicklung
S. 275 – 283
G. Trommer
Der schwierige Weg deutscher Gymnasialbildung zur Biologie
S. 283 – 289

 

Band 114, Heft 2, April, Mai, Juni 1995, S. 103–222

Inhalt

H.-J. Rheinberger
 Vorbemerkung zur 3. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie vom 24.-26. Juni 1994 in Koblenz
S. 103 – 222
I. Ernst Mayr und die Evolutionstheorie. Ernst Mayr gewidmet anläßlich seines 90. Geburtstages
P. J. Beurton
Ernst Mayr und der Reduktionismus
S. 115 – 122
H. Landsberg
Ernst Mayr in Berlin – vom “vielversprechenden jungen Mann” zum anerkannten Systematiker im American Museum of Natural History
S. 123 – 132
J. Haffner
Ernst Mayr als Ornithologe, Systematiker und Zoogeograph
S. 133 – 142
T. Junker
Vergangenheit und Gegenwart: Bemerkungen zur Funktion von Geschichte in den Schriften Ernst Mayrs
S. 143 – 149
W. F. Gutmann
Essentialismus
S. 150 – 159
K. Edlinger
Organismen: Konstruktionen oder Gen-Arrangements
S. 160 – 169
V. Schurig
Die Grenzen Darwins als Tierforscher
S. 170 – 178
II. Caspar Friedrich Wolff und die Embryologie seiner Zeit
R. Mocek
Caspar Friedrich Wolffs Epigenesis-Konzept – ein Problem im Wandel der Zeit
S. 179 – 190
O. Breidbach
Die Geburt des Lebendigen – Embryogenese der Formen oder Embryogenese der Natur? Anmerkungen zum Bezug von Embryologie und Organismustheorien
S. 191 – 199
I. Jahn
Georg Forsters Lehrkonzeption für eine Allgemeine Naturgeschichte (1786–1793) und seine Auseinandersetzung mit Caspar Friedrich Wolffs “Epigenesis”-Theorie
S. 200 – 206
K. Köchy
Organische Ganzheit – Die maßgeblichen Prinzipien des romantischen Organismus- Konzeptes
S. 207 – 215
P. E. Fäßler
Ein Beitrag zur Geschichte der Theorie der Entwicklung – Hans Spemanns Organisationskonzeption
S. 216 – 222

 

Band 115, Heft 2/3, April-September 1996, S. 79–250

Inhalt

I. Geschichte und Theorie der Genetik
H.-J. Rheinberger
Vorbemerkungen
S. 83 – 84
W. Sohn
Zur Regulierung der Vererbung nach Mendel
S. 85 – 90
U. Hoßfeld
Ruderfußkrebse (Copepoden) – ein Versuchsobjekt der klassischen Vererbungszytologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts
S. 91 – 103
H. Satzinger
Vom “Artproblem” zur “Genoplastik”: Zur Entwicklung genetischer Fragestellungen im Werk von Cécile und Oskar Vogt 1909–1925
S. 104 – 111
D. Früh
Wilhelm Weinberg (1862–1937), Armenarzt und Populationsgenetiker – Anmerkungen zu Leben und Werk
S. 112 – 119
F. Kohl
Die Avery-Gruppe und die Erklärung des Mäuseversuchs von F. Griffith: Der Durchbruch zum Nachweis der DNA als genetische Substanz
S. 120 – 125
O. Breidbach
Schrödinger und die Folgen – On Schrödinger’s “What is Life”
S. 126 – 130
M. Morange
Die Entwicklung des Konzeptes entwicklungsbiologisch wirksamer Gene. Die entscheidenden Jahre: 1960–1980
S. 132 – 138
P. Triadou
Von der Molekulargenetik zurück zum Fehlverhalten der Zelle und dem Verstehen des hämatologischen Krebses am Beispiel der Translokationen t(9;22) und t(8;14)
S. 139 – 144
T. Junker
Kulturpessimismus und Genetik: Von Weimar zum Dritten Reich
S. 145 –152
U. Deichmann
Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die genetische Forschung in Deutschland 
S. 153 – 161
T. Rüttig
Lamarckismus, Lyssenkoismus und “Experimentelle Genetik der höheren Nerventätigkeit” in Pavlovs Laboratorien 1920-1950
S. 162 – 170
R. Löther
Lyssenkoismus contra Genetik
S. 171 – 176
T. Pothast
Genetik, Evolution und Naturschutzethik oder: die Erfindung von Biodiversity
S. 177 – 188
V. Schurig
Das Freisetzungsproblem: Binnenstruktur und Klassifikationsmöglichkeiten
S- 189 – 196
II. Freie Vorträge
S. Brauckmann
Die organismische System Theorie von Ludwig von Bertalanffy (1926–1937)
S. 197 – 205
H. Hofmann
Die Kulturgeschichte der chinesischen Kampfgrillen: Ein Beitrag nicht nur zur Geschichte der Biologie
S. 206 – 213
E. Höxtermann
“Das Wetter wird vermutlich schön …” – Eine Erinnerung an Gottfried Haberlandt (1854–1945) im 50. Todesjahr
S. 214 – 240
D. Zissler
Poesie und Naturwissenschaft: Erkenntnis und Offenbarung. Ernst Jünger 100 Jahre alt
S. 241 –250

 

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