Supplement-Band – Geschichte des Botanischen Gartens der Universität Breslau/Wroclaw 1811–1945

Kaasch, Michael; Monecke, Uta (Hg.)
Geschichte des Botanischen Gartens der Universität Breslau/Wroclaw 1811–1945
(Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie Supplement-Band)
280 S., 17 x 24 cm
VWB-Verlag, Berlin 2009
ISBN 978-3-86135-394-2
30,00 Euro
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Der Botanische Garten der Universität Breslau (Wroclaw) nimmt in der Geschichte der Universitätsgärten eine besondere Stellung ein: Zum einen ist er unter den polnischen Gärten – nach dem der Jagiellonen-Universität in Krakau/Krakow – der zweitälteste, und zum anderen handelt es sich hier um die einzige deutsche Gründung, die sich seit 1945 auf polnischem Gebiet befindet.
Die Autorin Magdalena Mularczyk widmet sich in ihrer Dissertation über den Botanischen Garten Breslau, der sich seit seiner Gründung 1811 ohne Unterbrechung auf einem Teil des ursprünglichen Festungsgeländes in der historischen “Sandvorstadt” der schlesischen Metropole befindet, der wechselvollen Entwicklung dieser Einrichtung bis zum Jahr 1945. Die umfassende Darstellung behandelt neben der Entstehungsgeschichte, vor allem die Entwicklung einzelner Abteilungen, Projekte und Gartenbauten, aber auch das Leben und Wirken der Gartendirektoren und Mitarbeiter. Der Band wird durch einen umfangreichen Abbildungsteil ergänzt. Die Geschichte dieses besonderen Gartens, ursprünglich in polnischer Sprache erschienen, darf auch im deutschsprachigem Raum mit breitem Interesse rechnen.

Diese Publikation erschien zuerst in Polen unter dem Titel: Mularczyk, Magdalena: Historia Ogrodu Botanicznego Uniwersytetu Wroclawskiego. Czesc 1, 1811–1945. Wroclaw 1998 (Acta Universitatis Wratislaviensis, 2103) (Prace Ogrodu Botanicznego Uniwersytetu Wroclawskiego, 4,1).

Inhalt

Vorwort
Einleitung
S. 7
S. 9
I. Hauptquellen S. 15
II. Die Entstehungsgeschichte des Botanischen Gartens der Universität Wroclaw S. 21
1     Erste Botanische Gärten in Wroclaw
2     Gründung des Botanischen Gartens der Universität
3     Charakteristik des Geländes des Botanischen Gartens Breslau
4     Die ersten Jahre
S. 21
S. 22
S. 28
S. 30
III. Die Entwicklung des Gartenterritoriums S. 33
IV. Mitarbeiter S. 35
V. Budget S. 47
VI. Entwicklung der Pflanzensammlung S. 51
1     Die ältesten Bäume im Garten
2     Quellen für die Anschaffung neuer Pflanzen
3     Etiketten
S. 51
S. 52
S. 61
VII. Die Geschichte der einzelnen Abteilungen des Gartens S. 65
1     Systematik
2     Die Abteilung der Nutzpflanzen
3     Arboretum
4     Alpinum
5     Wasser- und Sumpfpflanzen
6     Geographische Gruppen
7     Morphologische Gruppe
8     Zierpflanzen
9     Gewächshäuser
10     Dendrologische Abteilung (physiologisch-morphologische Gruppen)
11     Botanisches Museum
12     Paläontologische Abteilung
13     Weitere Elemente des Gartens
S. 65
S. 71
S. 75
S. 79
S. 82
S. 85
S. 92
S. 93
S. 95
S. 111
S. 113
S. 125
S. 128
VIII. Die wissenschaftliche und didaktische Tätigkeit des Gartens S. 131
IX. Die Bedeutung des Botanischen Gartens für die Stadt S. 137
1     Der Gartenzugang für Besucher
2     Zusammenarbeit mit der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur
S. 137
S. 140
X. Epilog S. 143
XI. Botanikerpersönlichkeiten, die mit dem Garten und dem Botanischen Institut verbunden waren S. 145
1     Franz Heyde
2     Heinrich Friedrich Link
3     Ludolf Christian Treviranus
4     Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck
5     Johann Conrad Schauer
6     Heinrich Robert Göppert
7     Ferdinand Julius Cohn
8     Heinrich Gustav Adolf Engler
9     Karl Anton Eugen Prantl
10     Ferdinand Albin Pax
11     Felix Rosen
12     Alexander von Lingelsheim
13     Hubert Winkler
14     Peter Stark
15     Johannes Buder
S. 145
S. 145
S. 147
S. 149
S. 152
S. 154
S. 155
S. 159
S. 162
S. 164
S. 166
S. 167
S. 168
S. 172
S. 173
XII. Chronologie der wichtigsten Ereignisse der Geschichte des Botanischen Gartens der Universität Breslau S. 177
XIII. Zusammenfassung S. 181
Anhang S. 187
Verzeichnis der Dokumente, Pläne und Abbildungen
Dokumente
Pläne
Abbildungen
Literatur
Verzeichnis der Archivalien
Personenregister
S. 187
S. 193
S. 211
S. 225
S. 253
S. 269
S. 271

 

 

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