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Call for Papers: ‘Hybridisation in Natural History? Materials and Texts Between Asia and Europe, 17th and 18th Centuries’

Bewerbungsschluss 30.10.2017
Datum 21.02. – 24.02.2018
Veranstalter Institut für Niederlandistik
Universität zu Köln
Lindenthalgürtel 15a
50935 Köln
Ort Köln

Im Rahmen des DFG-Projektes Zirkulation in asiatisch-europäischen Wissensräumen: G.E. Rumphius und seine Texte, ca. 1670-1755 veranstaltet das Institut für Niederlandistik der Universität zu Köln vom 21. bis zum 24. Februar 2018 einen Workshop zum Thema Hybridisation in Natural History? Materials and Texts Between Asia and Europe, 17th and 18th Centuries.

Der Workshop thematisiert ausgehend von den „ambonesischen“ Werken des Kaufmanns und Naturhistorikers Georg E. Rumpf (1627–1702) die Produktion und Rezeption naturkundlichen Wissens im kulturellen Wechselspiel zwischen asiatischen und europäischen Akteuren. Methodisch stützt sich die Veranstaltung auf die Kategorien Hybridität, wie Homi K. Bhaba sie eingeführt hat, und disziplinär ist sie zwischen den akademischen Disziplinen der niederländischen Literatur und der (post)kolonialen Geschichte verortet.

Die Veranstalterinnen bitten um die Einsendung von Bewerbungen für Vorträge aus Bereichen wie Wissensgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Wissenspoetik, Kunstgeschichte und angrenzenden Disziplinen (20 Minuten, anschließend 20 Minuten Diskussion) mit einem kurzen Lebenslauf an Prof. Maria Leuker unter leuker(at)uni-koeln.de bis zum 30. Oktober 2017. Zudem besteht für Doktorandinnen und Doktoranden am dritten Tag des Workshops die Möglichkeit zur Teilnahme an einer moderierten Postersession mit jeweils einem Kurzvortrag von fünf Minuten.

 

Zu den Themen, die behandelt werden können, gehören unter anderem:

  • Beobachtung und Illustration von Objekten zwischen Einzelfall und allgemeinem Modell
  • Praktiken des Sammelns und Austausches von Material zwischen Sammlern
  • Ergänzungen und Anordnungen von Material durch Herausgeber und Druckereien
  • Die Rolle von Analogien und Metaphern bei der Beschreibung und Benennung von Objekten
  • Die Poetik des Seltenen, Wunderbaren und Fabelhaften
  • Die Rolle und das Zusammenspiel von auctoritas, Empirie und lokalem Wissen
  • Die Form und Funktion von Narrativen in der Naturgeschichte
  • Verpackung, Transport und Verschiffung als Einfluss auf Objektkategorien

 

Interessenten finden weitere Informationen zur Veranstaltung und den Bewerbungsmodalitäten im Call for Papers auf der Veranstaltungswebseite.