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Carin Grabowski
Maria Sibylla Merian zwischen Malerei und Naturforschung –
Pflanzen- und Schmetterlingsbilder neu entdeckt
430 S. m. 380 Farb- u. sw-Abb., 21 x 27 cm, Hardcover m. zwei Lesebändchen
Reimer Verlag, Berlin 2017
ISBN     978-3-496-01571-0 (Hardcover)     |   79,00 Euro [D]
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Die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647–1717) wurde durch ihre Erkenntnisse über die Insektenmetamorphose zu einer der berühmtesten Frauen der Wissenschaftsgeschichte. In ihren Werken verband sie genaue Beobachtung und innovative Gestaltung zu einem ganz eigenen Stil. Das reich bebilderte Buch ermöglicht einen neuen Blick auf Merians Malerei. ‘Maria Sibylla Merian zwischen Malerei und Naturforschung’ von Carin Grabowski weiterlesen

Symposium ‘Botanik & Ästhetik’

Anmeldung bis
15.08.2017
Datum 14.09. – 16.09.2017
Ort Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,  Am Kirchtor 3, 06108 Halle (Saale)
Veranstalter Alexander-von-Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer, Institut für Geobotanik/Botanischer Garten der MLU Halle-Wittenberg, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL)

Die Alexander-von-Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Geobotanik/Botanischer Garten (beide Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und dem Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover vom 14. bis zum 16. September 2017 das Symposium Botanik & Ästhetik.

Das interdisziplinär und international ausgerichtete Symposium will in einzelnen Studien der Wechselbeziehung und den Schnittstellen zwischen Botanik und Ästhetik von der Frühen Neuzeit bis ins frühe 20. Jahrhundert nachgehen. Das Thema ist ausdrücklich im Spannungsfeld zwischen kunsttheoretischen und naturgeschichtlichen Diskursen und Fragestellungen angesiedelt und richtet sich an Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen (z.B. Botanik, Theorie und Geschichte der Gartenkunst, Kunst- und Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte, Buchwissenschaft).

Verschiedene Prozesse des Transfers, des Austausches und der Schnittstellen zwischen Botanik und Ästhetik sollen anhand von einzelnen Fallstudien medien-, epochen- und fächerübergreifend untersucht werden. Zentrale Fragen sind dabei unter anderem: Ist ein Rückgriff von Botanikern/Naturhistorikern auf ästhetische und kunsttheoretische Diskurse, Bewertungsmaßstäbe und -kriterien (beispielsweise auf kunstakademische Vorschriften, kanonische Texte der Kunsttheorie und -geschichte usw.) nachweisbar? Gibt es andererseits Beispiele dafür, dass Systeme, Ordnungskriterien und Terminologien aus der Botanik in der Ästhetik übernommen werden? Kann man von einer ‚Botanisierung‘ oder ‚Biologisierung‘ der Ästhetik‘ sprechen?

Schriftliche Quellen, Zeugnisse aus der Dichtkunst und der Naturhistorie interessieren dabei ebenso wie Bilddokumente, botanische Illustrationen, Objekte des Kunstgewerbes, Beispiele der Architektur und Architekturtheorie oder der Gartenkunst sowie der Pflanzengeographie und Pflanzenökologie, in denen ein Transfer zwischen botanischen und ästhetischen Diskursen stattfindet. Ebenso wird es Beiträge zu einzelnen Persönlichkeiten (z. B. Tournefort, Linné, Buffon, Goethe, Alexander von Humboldt, Haller, Haeckel, Willy Lange) geben.

Besucher sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung wird gebeten bis spätestens 15. August 2017. Weitere Informationen zum Symposium, etwa zu den Referenten und zum Programm, sowie organisatorische Hinweise der Veranstaltungswebsite entnommen werden.