Michael Wallaschek
Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts III (J. G. Gmelin, J. A. Güldenstädt, C. L. Hablitz)
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 10)
60 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2018
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Zu den Tatsachen der Geschichte der Zoogeographie gehört es, dass im 18. Jahrhundert mehrfach deutsche Naturforscher an exponierter Stelle an Expeditionen im Russischen Reich beteiligt waren. Den zoogeographischen Leistungen dieser deutschen Naturforscher waren bereits zwei Hefte der „Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie“ gewidmet.

Im dritten Heft zu diesem Thema stehen hier die Werke dreier deutscher Naturforscher im Mittelpunkt: Samuel Gottlieb Gmelin (1744 – 1774), Johann Anton Güldenstädt (1745 – 1781) und Carl Ludwig Hablitz (Hablizl, Gablits, Га́блиц, 1752 – 1821). Ihre Expeditionen in Russland lagen im Zeitraum von 1768 bis 1774/1775.

Der zeitliche Bezug auf die Reisen von Daniel Gottlieb Messerschmidt (1685 – 1735), Georg Wilhelm Steller (1709 – 1746), Johann Georg Gmelin (1709 – 1755), Johann Gottlieb Georgi (1729 – 1802) und Peter Simon Pallas (1741 – 1811) bot die Möglichkeit, anhand ihrer Werke die Entwicklung derer zoogeographischen Inhalte zu studieren. Dabei konnte geklärt werden, in welchem Zusammenhang sie mit der Begründung der Zoogeographie durch Eberhard August Wilhelm von Zimmermann (1743 – 1815) standen.

 

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Dr. Michael Wallaschek

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