Michael Wallaschek
Johann Gottfried Herder(1744 – 1803) und die Zoogeographie in den „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“. | Jakob Benjamin Fischer (1731 – 1793) und die Zoogeographie im „Versuch einer Naturgeschichte von Livland“.
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 14)
56 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2019
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Johann Gottfried Herder (1744 – 1803) nahm Eberhard August Wilhelm Zimmermanns (1743 – 1815) „Geographische Geschichte des Menschen, und der vierfüßgen Thiere“ achtungsvoll und kritisch zur Kenntnis. Herder verarbeitete wesentliche Einsichten dieses Gründungswerks der Zoogeographie in seinen „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“, deren vier Bände zwischen 1784 und 1791 erschienen sind. Dieses Werk wurde im ersten Teil des vorliegenden Heftes auf seine zoogeographischen und anthropogeographischen Inhalte untersucht.

Der zweite Teil dieses Heftes befasst sich mit den zoogeographisch relevanten Leistungen des Waisenbuchhalters der Stadt Riga Jakob Benjamin Fischer (1731 – 1793). Seit seiner Jugend interessierte er sich für die Naturkunde, studierte u. a. bei Carl von Linné (1707 – 1778) und betreute naturgeschichtliche Sammlungen. Die Ergebnisse seiner Forschungen stellte er 1778 in seinem „Versuch einer Naturgeschichte von Livland“ dar, der 1784 „Zusätze“ und im Jahr 1791 eine zweite, erheblich erweiterte Auflage erlebte. Es handelte sich um die erste Naturgeschichte Livlands, die hier auf ihre zoogeographischen Inhalte untersucht wurde.


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