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CfP ‘Die natürliche Ordnung: Konflikte, Brüche, Kontinuitäten im Naturverständnis von 1600 bis 1900’ [PDF]

Ort:Graz
Veranstalter:Zentrum für Wissenschaftsgeschichte, Karl‐Franzens‐Universität Graz
Datum:13.06.2019
Bewerbungsschluss:15.03.2019


Die Ordnung der Natur ist seit jeher integraler Bestandteil naturphilosophischer Auseinandersetzungen im Zuge der Erfassung und Abbildung der Welt. Man fragte nach dem Garanten für die natürliche Ordnung – ist sie in der Unveränderlichkeit Gottes zu suchen (Descartes), folgt sie geometrischen Prinzipien (Hobbes) – und nach dem Zusammenhang zwischen der moralischen und natürlichen Ordnung der Welt (Naturrechtsgedanke). Zudem brachten der europäische Kolonialismus und die so genannten „Entdeckungsfahrten“ die Naturforscher ab dem 16. Jahrhundert mit zahllosen neuen Pflanzen‐ und Tierarten in Berührung, die in die bestehenden Naturvorstellungen integriert werden mussten. Zudem kamen Fragen nach dem Ursprung jener außereuropäischen Völker auf, mit denen man im Zuge der Kolonialisierung erstmals zusammentraf und welche man in das bestehende Weltbild einzufügen versuchte. Durch die langsame Abkehr von einem Scala Naturæ‐Denken wurde die Frage laut, in welchem Verhältnis die unterschiedlichen Arten zueinander stehen: Der Gedanke eines linearen Aufbaus wirkte noch lange nach, zunehmend tauchten jedoch auch Vorschläge zu netz‐ oder baumartigen Systematisierungen der Natur auf und es konnten sich allmählich neue Ordnungsschemata etablieren. Schließlich stieß die Darwin’sche Evolutionstheorie im 19. Jahrhundert Überlegungen dahingehend an, wie eine Natur geordnet werden könne, die nicht aus unveränderlichen Arten zusammengesetzt ist, sondern auf der unermesslichen Anzahl an Varietäten basiert.

Das eintägige Kolloquium möchte ExpertInnen und NachwuchsforscherInnen zusammenbringen und dazu einladen, sich dem Thema „Die natürliche Ordnung: Konflikte, Brüche und Kontinuitäten im Naturverständnis von 1600 bis 1900“ aus unterschiedlichen Perspektiven anzunehmen. Die Vorstellung einer geordneten Natur liegt seit jeher den naturwissenschaftlichen Untersuchungen zu Grunde. Wissenschaftshistorische Forschungen zur Geschichte der Naturwissenschaften stoßen meist unweigerlich auf unterschiedliche Vorstellungen und Konzepte, die in Bezug auf die Ordnung der Natur und die Systematisierung und Klassifikation ihrer Lebewesen vorherrschten. Die unterschiedlichen Bedeutungen, welche der Naturordnung zugeschrieben wurden sowie die verschiedenen Anschauungen, die in Bezug auf die natürliche Ordnung der Welt existierten, stellen demnach einen Themenkomplex dar, welcher paradigmatisch und bestimmend für das Verständnis und die Analyse von naturwissenschaftlichen Quellen in den vergangenen Jahrhunderten ist.

Die epochenübergreifende Ausrichtung des Kolloquiums ermöglicht es, Praktiken und Theorien des Ordnens, die Organisation der Natur sowie die Darstellungsweisen der natürlichen Ordnung im Spannungsfeld von linearer und dynamischer Naturbetrachtung zu beleuchten.

Das Kolloquium möchte sich dabei verstärkt den folgenden Themenkomplexen und Fragen widmen:

 

-) Der Mensch in der Ordnung der Natur:

Welche Störfälle konnten die Ordnung der Natur durcheinanderbringen? Wie wurde mit der Tatsache umgegangen, dass der Mensch sowohl als Ordner der Natur (Erstellung von Taxonomien) als auch als Verursacher von Chaos (Hybridisierung, Kreuzungsexperimente, Eingriffe in die „natürliche“ Gestalt der Lebewesen) fungierte?

Wie veränderte sich der Blick auf die Stellung des Menschen in der Natur und inwiefern wurde dadurch das Verhältnis zwischen Tier und Mensch neu ausverhandelt? Was bedeutete die Suche nach dem „Missing Link” für die Diskussion rund um den Ursprung (bzw. die Ursprünge) des Menschengeschlechts?

Wie veränderte sich der Blick auf die „Menschenrassen” und ihre Ordenbarkeit an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert?

 

-) „Natur“, Naturrecht/‐gesetz und Geschichte:

Was bedeutete es, die „Natur“ sowohl im physischen als auch im moralischen Bereich der menschlichen Handlungen als naturgesetzlich geregelt aufzufassen?

Wie wurde die Beziehung zwischen Natur und Geschichte erfasst und wie veränderte sich dieses Verhältnis im Laufe des 19. Jahrhunderts?

Wie beeinflusste die sich verändernde Vorstellung von Zeit, Zeitlichkeit und dem Alter der Erde die Ordnung der Natur?

Welche Umstände trugen dazu bei, dass sich Naturgesetze im naturwissenschaftlichen Diskurs etablieren konnten und wie beeinflussten diese die (Selbst-)Positionierung des Menschen in der Natur?

Welches war die Grenze der Übertragung physikalischer Gesetzmäßigkeiten der unbelebten auf die belebte Natur und was waren hier die Konsequenzen für den Naturbegriff?

Welche epistemologischen Erwartungen werden mit der Einführung und Etablierung des Naturgesetzbegriffs verknüpft?

 

-) Sammeln, Klassifizieren, Ordnen:

Wie trugen Sammlungen als epistemologische Objekte und Verbände zum Erkenntnisfortschritt bei? Wie veränderten sich Formen und Praktiken des Sammelns und welche Vorstellungen und Konzepte wurden unter dem Begriff des Sammelns subsumiert?

Welche Rolle spielte die Anatomie als visuelle wie beschreibende Disziplin für die Naturgeschichte? Welcher Stellenwert kommt vor diesem Hintergrund der Sektion für die Weiterentwicklung und Etablierung (neuen) Wissens zu?

Inwiefern kann durch die Analyse der unterschiedlichen Darstellungsweisen von Tieren ein Rückschluss auf das sich verändernde Verhältnis zwischen Tier und Mensch gezogen werden? Kann anhand einer Analyse taxidermischer Praktiken der Diskurs zwischen Mensch‐Tier/Tier‐Mensch herausgebildet werden?

Das Kolloquium setzt sich aus drei Panels zusammen. Diese werden jeweils von einem Experten eröffnet, der mittels eines Impulsreferates an das Thema heranführt. Danach erhalten NachwuchsforscherInnen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem je 20‐minütigen Vortrag vorzustellen und Aspekte des Themas im Rahmen ihres Referates zu vertiefen.

Das Kolloquium setzt sich aus drei Panels zusammen. Diese werden jeweils von einem Experten eröffnet, der mittels eines Impulsreferates an das Thema heranführt. Danach erhalten NachwuchsforscherInnen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem je 20‐minütigen Vortrag vorzustellen und Aspekte des Themas im Rahmen ihres Referates zu vertiefen.

 

Aufbau des Kolloquiums:
Panel I wird von Herrn Dr. Georg Toepfer (ZfL Berlin) eingeführt und widmet sich dem Thema „Serie, Baum, Kreis – und andere Modelle von Naturordnungen im 19. Jahrhundert“.
Panel II wird durch den Impulsvortrag von Herrn Dr. Mario Marino (BTU Cottbus‐Senftenberg) eröffnet und befasst sich mit dem Thema „Natürliche Ordnungen und kulturelle Konstrukte in der Rassenklassifikation um 1800“.
An Panel III führt Herr Prof. Simone De Angelis (KFU Graz) heran, es beschäftigt sich mit dem Thema „‚Natur‘, Naturrecht/‐gesetz und Geschichte“.

Eröffnet wird die Tagung mit einer Keynote von Herrn Prof. Staffan Müller‐Wille (Egenis, The Centre for the Study of Life Sciences/University of Exeter). Interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sind herzlich eingeladen, Beiträge zu den oben genannten Themengebieten einzureichen. Die Vorhaben können, müssen sich jedoch nicht auf die oben angeführten Fragen und Themenkomplexe beziehen. Die Vortragslänge liegt bei 20 Minuten. Die Konferenzsprache im Plenum ist Deutsch. Diskussionsbeiträge können jedoch auch in englischer Sprache gehalten werden.

Übermitteln Sie Ihre Bewerbung bestehend aus Abstract (max. 400 Wörter, inkl. Vortragstitel), Kurzvita und Kontaktdaten bitte bis spätestens 15. März 2019 an: sophie.bitter-smirnow@uni-graz.at und lisa.glaenzer@uni-graz.at. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt Ende März.

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Ein Reisekostenzuschuss kann beantragt werden und wird gemäß der Fördersumme ausbezahlt.

Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich gerne an uns.


Kontakt:
Lisa Glänzer, Sophie Bitter‐Smirnov, Zentrum für Wissenschaftsgeschichte, Karl‐Franzens‐Universität Graz lisa.glaenzer@uni-graz.at, sophie.bitter-smirnow@uni-graz.at


Promotionsstellen  |  Johannes Gutenberg‐Universität Mainz  |  65% E 13 TV‐L  |  Frist: 1. Mai 2019 [PDF]


Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Johannes Gutenberg‐Universität Mainz eingerichtete Graduiertenkolleg 1876 „Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung“ hat

6 Promotionsstellen (wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Entgeltgruppe 13 TV‐L 65%)

zum 1. Oktober 2019 für drei Jahre zu besetzen.

Das Graduiertenkolleg wird von den Fachdisziplinen Ägyptologie, Altorientalistik, Vorderasiatische Archäologie, Vor‐ und Frühgeschichte (Pleistozäne Archäologie), Klassische Archäologie, Klassische Philologie (Gräzistik und Latinistik), Byzantinistik und Germanistische Mediävistik getragen. 6 Promotionsstellen | Johannes Gutenberg‐Universität Mainz | 65% E 13 TV‐L | Frist: 1. Mai 2019 weiterlesen

Christa Riedl‐Dorn
Ein uomo universale des 19. Jahrhunderts und sein wissenschaftliches Netzwerk – Stephan Ladislaus Endlicher und seine Korrespondenz mit Wissenschaftlern seiner Zeit
(Schriften des Archivs der Universität Wien 26)
1.126 S. mit 52 Abbildungen, gebunden
Vienna University Press bei V&R unipress, Göttingen 2019
ISBN:    978 – 3‐8471 – 0918‐1
130 EUR [D]  |  134 EUR [A]  |  110 EUR [E‐Book]
→ Link zum Flyer und Bestellschein (PDF)

Dieser Band beleuchtet neben Endlichers Biografie und seinen unterschiedlichen wissenschaftlichen Studien die Bedeutung seines Werkes auf den Gebieten der Botanik und der Sinologie. Besondere Wichtigkeit kommt ihm bei der Gründung der Akademie der Wissenschaften in Wien 1847 zu. Stephan Ladislaus Endlicher’ von Christa Riedl‐Dorn weiterlesen

Michael Wallaschek
Christian Lehmann (1611 – 1688) und die Zoogeographie in „Historischer Schauplatz derer natürlichen Merckwürdigkeiten in dem Meißnischen Ober‐Ertzgebirge“ | Zoogeographie in Werken von Jacob Theodor Klein (1685 – 1759)
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 13)
60 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2019
→ Link zum Dokument (PDF)

Der erste Teil dieses Heftes befasst sich mit den zoogeographisch relevanten Leistungen des evangelischen Pfarrers Christian Lehmann (1611 – 1688), der im Erzgebirge geboren wurde und sein Amt mehr als ein halbes Jahrhundert lang in der Bergstadt Scheibenberg ausgeübt hat. Seit früher Jugend sammelte er auf Wanderungen durchs Gebirge Begebenheiten aus allen Bereichen von Natur und Gesellschaft und stellte sie in mehreren Manuskripten zusammen. Zoogeographie bei Lehmann und Klein’ von Michael Wallaschek weiterlesen

Stellenausschreibung Wissenschaftlicher Mitarbeiter  |  Goethe‐Universität Frankfurt am Main  |  100% E 13 TV‐G‐U  |  Frist: 13.01.2019 [LINK]

 

An der Professur für moderne Wissenschaftsgeschichte des Historischen Seminars, Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften, der Goethe‐Universität Frankfurt am Main ist zum 1. April 2019 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
(E 13 TV‐G‐U)

befristet für die Dauer von zunächst 3 Jahren zu besetzen. Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist unter dem Vorbehalt der Stellenfinanzierung möglich. Stellenausschreibung Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Goethe‐Universität Frankfurt am Main | 100% E 13 TV‐G‐U | Frist: 13.01.2019 weiterlesen

Stellenausschreibung ‘Philosophie und Geschichte der Biologie’ |  Universität Kassel  |  65% EG 13 TV‐H  |  Frist: 28.12.2018 [LINK]

 

Wiss. Mit­ar­bei­ter/‐in (EG 13 TV‐H) – im Fach­ge­biet Theo­re­ti­sche Phi­lo­so­phie

Fachbereich Geistes‐ und Kulturwissenschaften – Institut für Philosophie – Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy – befristet, Teilzeit (derzeit 26 Wochenstunden)

Bewerbungsfrist: 28.12.2018
Einstellungsbeginn: 01.03.2019
Kennziffer: 31901
Bewerbungen an: bewerbungen@uni-kassel.de

Teilzeit mit 65,00 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollzeitbeschäftigten. Die Stelle ist zunächst für 24 Monate im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Formen der Praxis, Formen des Wissens: Methode, Notation und die Dynamik der Perspektiven in den Lebenswissenschaften“, Leitung: Dr. Robert Meunier (§ 2 Abs. 2 WissZeitVG). Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben. Stellenausschreibung ‘Philosophie und Geschichte der Biologie’ | Universität Kassel | 65% EG 13 TV‐H | Frist: 28.12.2018 weiterlesen

Michael Wallaschek
Johann Christian Daniel von Schreber (1739 – 1810) und die Zoogeographie in „Die Säugthiere in Abbildungen nach der Natur
mit Beschreibungen“ | Johann Samuel Halle (1727 – 1810) und die Zoogeographie in „Die Naturgeschichte der Thiere in Sistematischer Ordnung“
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 12)
60 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2018
→ Link zum Dokument (PDF)

Der langjährig an der Universität Erlangen lehrende Botaniker und Zoologe Johann Christian Daniel von Schreber (1739 – 1810) gehörte zu den deutschen Naturforschern, die in der Vorrede der „Geographischen Geschichte des Menschen, und der allgemein verbreiteten vierfüßigen Thiere“ Eberhard August Wilhelm von Zimmermanns (1743 – 1815), des Begründers der Zoogeographie, ausdrücklich als Verfasser neuester Schriften erwähnt worden sind. Zoogeographie bei Schreber und Halle’ von Michael Wallaschek weiterlesen

Neue Reihe: ‘Evolutionary Biology – New Perspectives on its Development’ von Richard G. Delisle

 

Richard G. Delisle (Ed.)
Evolutionary Biology – New Perspectives on its Development
ISSN: 2524 – 7751

→ Link zur Verlagsseite
→ Poster [PDF]
→ Flyer [PDF]

Evolutionary biology has been a remarkably dynamic area since its foundation. Its true complexity, however, has been concealed in the last 50 years under an assumed opposition between the “Extended Evolutionary Synthesis” and an “Alternative to the Evolutionary Synthesis”. This multidisciplinary book series aims to move beyond the notion that the development of evolutionary biology is structured around a lasting tension between a Darwinian tradition and a non‐Darwinian tradition, once dominated by categories like Darwinian Revolution, Eclipse of Darwinism, Evolutionary Synthesis, and Post‐Synthetic Developments. Neue Reihe: ‘Evolutionary Biology – New Perspectives on its Development’ von R.G. Delisle weiterlesen

Michael Wallaschek
Zoogeographie in Werken von Immanuel Kant (1724 – 1804)
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 11)
54 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2018
→ Link zum Dokument (PDF)

Immanuel Kant (1724 – 1804) dürfte den meisten Menschen als ein Philosoph bekannt sein, der schwer lesbare Bücher schrieb, zeitlebens nicht aus Königsberg herauskam und eine kauzige Lebensweise führte. Tatsächlich hat er aber neben Logik und Metaphysik in Forschung und Lehre zahlreiche Fächer vertreten, als junger Mann eine zukunftsweisende und durchaus verständliche „Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels“ geschrieben und später eine „physische Geographie“ ins Werk gesetzt, die zoogeographischer Sachverhalte einschloss. Letztere fanden sich auch in anderen Werken. Zoogeographie in Werken von Immanuel Kant (1724 – 1804)’ von Michael Wallaschek weiterlesen

Stipendium   |   Alfried Krupp Fellowships 2019/20   |   Frist: 31.08.2018 [→Link]

 

Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald vergibt für das akademische Jahr 2019/ 20 drei bis sechs Alfried Krupp Senior‐Fellowships und vier bis acht Alfried Krupp Junior Fellowships.

Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald ist eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung im Zentrum der traditionsreichen Universitäts‐ und Hansestadt an der Ostsee. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach‐Stiftung hat das Kolleg gemeinsam mit dem Land Mecklenburg‐Vorpommern und der Universität ­Greifswald gegründet, um die Exzellenz der Universität zu stärken.

Um ein Alfried Krupp Senior Fellowship können sich durch herausragende Leistungen in Forschung und Lehre ausgewiesene Wissenschaftler/‐innen bewerben.

Die Alfried Krupp Junior Fellowships werden an besonders qualifizierte promovierte Nachwuchs‐wissenschaftler/‐innen vergeben. Stipendium | Alfried Krupp Fellowships 2019/20 | Frist: 31.08.2018 weiterlesen

Hans‐Jörg Wilke
Die Geschichte der Tierillustration in Deutschland 1850 – 1950
(Acta Biohistorica 17)
496 Seiten, 24 x 29,5 cm, Hardcover, 850 farbige Abbildungen
Basilisken‐Presse, Rangsdorf 2018
ISBN:    978 – 3‐941365 – 58‐2
139 EUR
→ Flyer   → Direkt beim Verlag bestellen   → Leseprobe 

Das illustrierende Tierbild prägte fast einhundert Jahre die zoologische Literatur und erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit. Neue Druck‐ und Reproduktionstechniken, die Gründung Zoologischer Gärten und die sich erweiternden Möglichkeiten des Reisens in fremde Erdregionen beeinflussten die Arbeit der Künstler. Die Entwicklungen auf dem Buch‐ und Zeitschriftenmarkt, der Aufschwung der Biologie und Reformen im Bildungssystem verlangten zudem nach immer neuen Anschauungsmitteln. Der wachsende Bedarf an Abbildungen und sich ständig ändernde Erwartungen erforderten von den Illustratoren malerisches und zeichnerisches Können sowie Ideenreichtum und Flexibilität. Den in der Kunstgeschichte weitgehend unbeachteten Tierillustratoren gelang es so, das illustrierende Tierbild in ein eigenes Genre zu überführen.  Die Geschichte der Tierillustration in Deutschland 1850 – 1950’ von Hans‐Jörg Wilke weiterlesen

Elizabeth Watts erhält den Promotionspreis der Fakultät für Biowissenschaften der FSU Jena 2018

 

Am 29. Juni 2018 wurde unser Mitglied Dr. Elizabeth Watts für ihre Dissertationsschrift Analysis of Creationism in the United States from Scopes (1925) to Kitzmiller (2005) and its Effect on the Nation´s Science Education System mit dem Promotionspreis der Friedrich‐Schiller‐Universität ausgezeichnet.

Festveranstaltung und Promotionsfeier zum Schillertag 2018 am 29.06.2018 in der Aula der Universität Jena. Dr. Johann Komusiewicz, Vorstand der Gesellschaft der Freunde und Förderer der FSU Jena e.V., Dr. Elizabeth Watts, Promotionspreisträgerin der Fakultät für Biowissenschaften und Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal (v.l.). Foto: Jan‐Peter Kasper/FSU

Elizabeth Watts erhält den Promotionspreis der Fakultät für Biowissenschaften der FSU 2018 weiterlesen

DGGTB‐Gründungsmitglied Dr. Hermann Josef Roth 80 Jahre

 

Entgegen seiner Gewohnheit konnte er der öffentlichen Feier seines Geburtstages diesmal nicht ausweichen. Fast zeitgleich wollte die Stadt Montabaur eine wissenschaftliche Studie über den Parlamentarier Heinrich Roth, den Vater von Dr. Hermann Josef Roth, der Öffentlichkeit vorstellen. Im Hinblick auf seine wissenschaftlichen Beiträge zur regionalen Naturkunde und sein Engagement im Naturschutz erweiterte man die Buchpräsentation um eine Geburtstagsfeier.

Im vollbesetzten historischen Rathaussaal begrüßte Frau Gabi Wieland, Stadtbürgermeisterin und Landtagsabgeordnete, als Festredner Frau Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin a. D. des Freistaates Sachsen, und Hendrik Hering, Präsident des Landtages Rheinland‐Pfalz. Beide legten den Schwerpunkt ihrer Ausführungen auf die Bedeutung des Ehrenamtes. Die Vorträge sollen später veröffentlicht werden. DGGTB‐Gründungsmitglied Dr. Hermann Josef Roth 80 Jahre weiterlesen

Stellenausschreibung  |  Deutsches Museum, Forschungsinstitut  |  Stipendium  |  Frist: 12. Oktober 2018 (Scholar‐in‐Residence Programm)

 

Das Deutsche Museum München bietet mehrere attraktive Stipendien für WissenchaftlerInnen, die für die Dauer von 6 oder 12 Monaten mit den ebenso umfangreichen wie vielfältigen Beständen des Museums arbeiten wollen. Das Programm ist international und interdisziplinär ausgerichtet.

Das Museum bietet zahlreiche Möglichkeiten für innovative Untersuchungen naturwissenschaftlicher Prozesse und des kulturellen Wandels der Technik: 1903 gegründet, umfassen seine Bestände rund 100.000 Objekte, ein Archiv mit 4.500 Regalmetern einschließlich einer umfangreichen Sammlung von wissenschaftlichen Fotografien, technischen Zeichnungen, Firmenschriften sowie Nachlässen, und eine Forschungsbibliothek zur Wissenschafts‐ und Technikgeschichte mit rund 900.000 Bänden, 5.000 Zeitschriften sowie einer bedeutenden Sammlung von libri rari. Stellenausschreibung | Deutsches Museum, Forschungsinstitut | Stipendium | Frist: 12. Oktober 2018 weiterlesen

Dr. Jörg Pittelkow erhält die ‘Caspar‐Friedrich‐Wolff‐Medaille’ der DGGTB

 

Unser Gründungsmitglied Dr. Jörg Pittelkow hat auf der diesjährigen 27. Jahrestagung zum Thema Biologie und Bildung, die am 22. und 23. Juni 2018 in Jena stattfand, die Caspar‐Friedrich‐Wolff‐Medaille der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie erhalten.

Der Vorsitzende der DGGTB, Prof. Dr. Michael Schmitt, überreicht Dr. Jörg Pittelkow (l.) am 22. Juni 2018 die Caspar‐Friedrich‐Wolff‐Medaille in Anerkennung für seine Arbeit zu Herbert Bach (1926 – 1996) | Foto: Stefan Lux

Dr. Jörg Pittelkow erhält die ‘Caspar‐Friedrich‐Wolff‐Medaille’ der DGGTB weiterlesen

CfA ‘Das populäre Tiersachbuch’  |  Frist: 31.07.2018

 

Die Charakterisierung von Wild‐ und Haustieren in populärwissenschaftlichen Texten ist ein traditionelles und viel gelesenes Segment auf dem Buchmarkt. Aktuell erleben tierkundliche Sachbücher eine Hochkonjunktur und belegen erste Plätze auf den Bestsellerlisten. Bereits seit der Moderne tritt uns in zoologischen Enzyklopädien, Tierreportagen und populärwissenschaftliche Natur‐ und Kulturgeschichten das Tier im Sachbuch entgegen. Die Tierbeschreibungen unterliegen dem Blickwinkel und Kenntnisstand ihrer jeweiligen Zeit. Prominentes Beispiel für die Moderne ist Alfred Brehms Illustrirtes Thierleben von 1863, das seinen Erfolg als All‐Age‐Buch insbesondere seinen hochwertigen Illustrationen und spannenden Tierporträts verdankt. Die frühe Massengesellschaft um 1900 entdeckt Bienen, Termiten und Ameisen. Die beschränkte Ökonomie der 1920er beschreibt das Tier mitfühlend als gefangenen Leidensgenossen. Die Kritik der repressiven Gesellschaft der 1960er schreibt die Geschichte der Tiere als falsche Domestizierungsgeschichte. In der neuen Konsumgesellschaft wird tierisches Verhalten in Begriffen von Mode, Unterhaltung und Sexualpraxis geschildert. Die Gesellschaft entdeckt und beschreibt sich als das Wir im Tier. CfA ‘Das populäre Tiersachbuch’ | Frist: 31.07.2018 weiterlesen

Stellenausschreibung (Postdoc)  |  Universität Wien  |  VwGr. B1 lit. b (40h/100%)  |  Frist: 5. Juni 2018 [→Link]

 

Offen für Neues. Seit 1365. Als Forschungsuniversität mit hoher internationaler Sichtbarkeit und einem vielfältigen Studienangebot bekennt sich die Universität Wien zur anwendungsoffenen Grundlagenforschung und forschungsgeleiteten Lehre, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zum Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Die Universität Wien trägt damit zur Bildung kommender Generationen und zu gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit bei.
An der Universität Wien (mit 15 Fakultäten, vier Zentren, rund 174 Studienrichtungen, ca. 9.500 Mitarbeiter/inne/n und über 94.000 Studierenden) ist ehestmöglich die Position einer/eines

 

Universitätsassistent/in (Postdoc)
für Wissenschaftsgeschichte
an der Universität Wien

zu besetzen. Stellenausschreibung | Universität Wien | VwGr. B1 lit. b (40h/100%) | Frist: 5. Juni 2018 weiterlesen

Stellenausschreibung (Praedoc)  |  Universität Wien  |  VwGr. B1 Grundstufe (30h/100%)  |  Frist: 5. Juni 2018 [→Link]

 

Offen für Neues. Seit 1365. Als Forschungsuniversität mit hoher internationaler Sichtbarkeit und einem vielfältigen Studienangebot bekennt sich die Universität Wien zur anwendungsoffenen Grundlagenforschung und forschungsgeleiteten Lehre, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zum Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Die Universität Wien trägt damit zur Bildung kommender Generationen und zu gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit bei.

An der Universität Wien (mit 15 Fakultäten, 4 Zentren, rund 174 Studienrichtungen, ca. 9.500 Mitarbeiter/innen und über 94.000 Studierenden) ist ehestmöglich die Position einer/eines

Universitätsassistent/in (Praedoc)
für Wissenschaftsgeschichte
an der Universität Wien

zu besetzen. Stellenausschreibung | Universität Wien | VwGr. B1 Grundstufe (30h/100%) | Frist: 5. Juni 2018 weiterlesen

Stellenausschreibung  |  GU Frankfurt  |  Stipendium  |  Frist: 31. Mai 2018 [→Link]

 

Ausschreibung
Complexity‐Fellowship
im Rahmen des von der Aventis Foundation geförderten Projektes zu „Komplexität in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft“
am
Forschungskolleg Humanwissenschaften / Institute for Advanced Studies in the Humanities
der Goethe‐Universität Frankfurt
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2018
Stellenausschreibung | GU Frankfurt | Stipendium | Frist: 31. Mai 2018 weiterlesen
Michael Wallaschek
Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts III (J. G. Gmelin, J. A. Güldenstädt, C. L. Hablitz)
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 10)
60 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2018
→ Link zum Dokument (PDF)

Zu den Tatsachen der Geschichte der Zoogeographie gehört es, dass im 18. Jahrhundert mehrfach deutsche Naturforscher an exponierter Stelle an Expeditionen im Russischen Reich beteiligt waren. Den zoogeographischen Leistungen dieser deutschen Naturforscher waren bereits zwei Hefte der „Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie“ gewidmet.

Im dritten Heft zu diesem Thema stehen hier die Werke dreier deutscher Naturforscher im Mittelpunkt: Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts III’ von Michael Wallaschek weiterlesen

Thomas Sterba
Die Süsswasserfische des Karl von Meidinger –
mit naturhistorischen Illustrationen aus vier Jahrhunderten
(Acta Biohistorica 18)
660 Seiten, 24 × 29,5 cm, Hardcover mit 609 Abbildungen
Basilisken‐Presse, Rangsdorf 2018
ISBN:     978 – 3‐941365 – 57‐5
149,00 EUR
→ Flyer
→ Direkt beim Verlag bestellen
→ Leseprobe

Die vorliegende Naturgeschichte konzentriert sich auf das Werk Icones piscium Austriae des österreichischen Naturforschers Karl von Meidinger (1750 – 1820), veröffentlicht in den Jahren 1785 bis 1794 in Wien, das mit 50 handkolorierten Abbildungen in Foliogröße den überwiegenden Teil der damals bekannten Fische der Donauregion vorstellt. Die Süsswasserfische des Karl von Meidinger’ von Thomas Sterba weiterlesen

Michael Wallaschek
Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts II (J. G. Gmelin, J. G. Georgi)
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 9)
53 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2018
→ Link zum Dokument (PDF)

Zur Geschichte der Zoogeographie gehört, dass im 18. Jahrhundert mehrfach deutsche Naturforscher an exponierter Stelle an Expeditionen im Russischen Reich beteiligt waren, die von tatkräftigen Herrschern und Herrscherinnen veranlasst oder unterstützt sowie meist von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg oder deren Vorläufern ins Werk gesetzt worden sind. Die Werke zweier dieser deutschen Naturforscher stehen hier im Mittelpunkt: Johann Georg Gmelin (1709 – 1755) und Johann Gottlieb Georgi (1729 – 1802). Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts II’ von Michael Wallaschek weiterlesen

Stellenausschreibung Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften (Tübingen) [PDF]

An der Professur für Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften, Fachbereich Biologie, Mathematisch‐Naturwissenschaftliche Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen ist zum 1. April 2018 oder zum frühestmöglichen Zeitpunkt danach die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Assistentin/Assistenten im Beamtenverhältnis auf Zeit (A13)

für die Dauer von zunächst 3 Jahren zu besetzen. Eine Verlängerung um weitere drei auf insgesamt sechs Jahre ist möglich. Die Stelle dient der akademischen Weiterqualifikation (Habilitation). Stellenausschreibung Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften (Tübingen) weiterlesen

Carin Grabowski
Maria Sibylla Merian zwischen Malerei und Naturforschung –
Pflanzen‐ und Schmetterlingsbilder neu entdeckt
430 S. m. 380 Farb‐ u. sw‐Abb., 21 x 27 cm, Hardcover m. zwei Lesebändchen
Reimer Verlag, Berlin 2017
ISBN     978 – 3‐496 – 01571‐0 (Hardcover)     |   79,00 Euro [D]
→ weitere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Verlag
→ Inhaltsverzeichnis und Leseprobe (PDF)

Die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647 – 1717) wurde durch ihre Erkenntnisse über die Insektenmetamorphose zu einer der berühmtesten Frauen der Wissenschaftsgeschichte. In ihren Werken verband sie genaue Beobachtung und innovative Gestaltung zu einem ganz eigenen Stil. Das reich bebilderte Buch ermöglicht einen neuen Blick auf Merians Malerei. Maria Sibylla Merian zwischen Malerei und Naturforschung’ von Carin Grabowski weiterlesen

Gerhard Scholtz (Hg.)
Serie und Serialität – Konzepte und Analysen in Gestaltung und Wissenschaft
256 S. mit 50 Farb‐ u. 82 sw‐Abb., 17 x 24 cm, Broschur
Reimer Verlag, Berlin 2017
ISBN     978 – 3‐496 – 01579‐6 (Broschur)     |   29,90 Euro [D]
→ weitere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Verlag
→ Inhaltsverzeichnis und Leseprobe (PDF)

Serien und Serialität sind in der Wissenschaft allgegenwärtig – sowohl auf Forschungsgegenstände als auch auf Analysemethoden bezogen. Dennoch bleiben die Definitionen dieser Begriffe häufig unscharf. Die Autor_innen aus Kultur‐ und Naturwissenschaften nähern sich dem Begriff interdisziplinär an. Serie und Serialität’ von Gerhard Scholtz weiterlesen

Matthias Bruhn & Gerhard Scholtz (Hg.)
Der vergleichende Blick. Formanalyse in Natur‐ und
Kulturwissenschaften

248 S. m. 44 Farb‐ u. 30 sw‐Abb, 17 x 24 cm, Broschur
Reimer Verlag, Berlin 2017
ISBN     978 – 3‐496 – 01578‐9 (Broschur)     |    29,90 Euro [D]
→ weitere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Verlag
→ Inhaltsverzeichnis und Leseprobe (PDF)

Der Vergleich von Formen gehört zur täglichen Praxis in der wissenschaftlichen Analyse. Gerade deshalb muss diese Methode immer wieder kritisch hinterfragt werden. Die Autor_innen aus verschiedenen Disziplinen gehen der Frage nach, ob und wenn ja wie natur‐ und kulturhistorische Objekte verglichen oder auch gleichbehandelt werden können. Der vergleichende Blick’ von M. Bruhn & G. Scholtz weiterlesen

Michael Wallaschek
Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts (D. G. Messerschmidt, G. W. Steller, P. S. Pallas)
(Beiträge zur Geschichte der Zoogeographie 8)
60 S., kostenloser Download verfügbar
Eigenverlag des Autors, Halle (Saale) 2017
→ Link zum Dokument (PDF)

Zur Geschichte der Zoogeographie gehört auch die Tatsache, dass im 18. Jahrhundert mehrfach deutsche Naturforscher an exponierter Stelle an Expeditionen im Russischen Reich beteiligt waren, die von tatkräftigen Herrschern und Herrscherinnen veranlasst oder unterstützt sowie meist von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg oder deren Vorläufern ins Werk gesetzt worden sind. Zoogeographie in Werken deutscher Russland‐Forscher des 18. Jahrhunderts’ von Michael Wallaschek weiterlesen

Christopher Eliot (exec. ed.), Roberta Millstein, Joanna Masel und Jonathan Kaplan (Hg)
Philosophy, Theory, and Practice in Biology
Univ. of Michigan Press
open access journal
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→ Website der Zeitschrift

Die frei zugängliche und peer‐reviewete Zeitschrift Philosophy & Theory in Biology (P&TB) wird ab Januar 2017 unter dem Titel Philosophy, Theory, and Practice in Biology (PTPBio) neu erscheinen. Philosophy, Theory, and Practice in Biology’ von Chr. Eliot et. al. weiterlesen

Günter Köhler mit Genehmigung der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt (Hg.)
50 Jahre Ökologie (1965 – 2015) an der Friedrich‐Schiller‐Universität
Jena – Eine wissenschaftliche Historiographie
(Acta Academiae Scientiarum 15, 2016)
200 S., 16 x 20 cm, Softcover, zahlr. Abbildungen
Erfurter Akademie Verlag, Erfurt 2016
ISBN     978 – 3‐932295 – 99‐7
ISSN     0942 – 9875
→ Inhaltsverzeichnis und ein Auszug sind über researchgate.net einsehbar (PDF)

Vorwort
“Die Idee für diese Art wissenschaftlicher Historiographie reifte in den letzten Jahren, nachdem immer deutlicher wurde, wie wenig doch Mitarbeiter, Postdoktoranden, Doktoranden und Studenten über jenes Institut wissen, an dem sie gerade arbeiten oder studieren. ’50 Jahre Ökologie (1965 – 2015) an der Friedrich‐Schiller‐Universität Jena’ von G. Köhler weiterlesen

André Karliczek und Andreas Schwarz (Hg.)
Farre. Farbstandards in den frühen Wissenschaften.
523 S., 21 × 21 cm, Broschür, zahlr. farbige Abbildungen u.
umfangreicher Katalog
Ernst Haeckel Haus Jena,  Jena 2016
ISBN     978 – 3‐00 – 051437‐1
kostenlos online verfügbar
→ kostenloser Download (PDF per Dropbox)

Der Sammelband ‚FARRE. Farbstandards in den frühen­ Wissenschaften‘ entstand im BMBF geförderten interdisziplinären Verbundprojekt FARBAKS [Farbe als Akteur und Speicher] und befasst sich in zwei großen Teilen mit Ansätzen der Standardisierung und Normier­ung von Farben in den frühen Wissenschaften. Farre’ von Karliczek & Schwarz weiterlesen