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Symposium zu Walter Kirsche und der Lebensvielfalt im Dahmeland

Datum 1. September 2018
Veranstalter Landesamt für Umwelt Brandenburg, Naturpark Dahme-Heideseen
Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
Naturkundemuseum Potsdam
Förderverein Haus der Natur in Potsdam e.V.
Natur+Text GmbH
Alumni-Club der Charité – Universitätsmedizin Berlin
Ort Haus der Natur, Reimar-Gilsenbach-Saal
Lindenstraße 34
14467 Potsdam
Anmeldung
erwünscht per Anruf oder E-Mail bis zum 24. August 2018
Kontakt
Natur + Text GmbH Rangsdorf
Tel. 033708 / 20431
E-Mail: Kirsche-Symposium@naturundtext.de

Walter Kirsche (1920 – 2008) war ein vielseitig interessierter und engagierter Mediziner, der in einem umfassenden, klassischen Sinne den Menschen als Teil des Naturganzen begriff und sein Wirken am Anatomischen Institut der Charité in einen untrennbaren Zusammenhang mit naturhistorischen und ethischen Betrachtungen stellte. Es gehörte für ihn zur „sittlichen Norm“ des Menschen, Verantwortung für „die Vielfalt und Schönheit der gesamten belebten und unbelebten Welt“ zu tragen.

Als Hochschullehrer (1951) und Institutsdirektor (1967 – 1980) der Humboldt-Universität, Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1969) und der Leopoldina (1970), aber auch als Naturschutzbeauftragter in Pätz (Dahmeland) und Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde war er in vielen Bereichen tätig und setzte vielfältige Akzente.
Dementsprechend reich ist sein geistiges Erbe, dem sich Mediziner und Biologen, Paläontologen und Historiker, Natur- und Kunstfreunde, Denkmalpfleger und Umweltschützer verpflichtet fühlen. Ein besonderes Anliegen Kirsches waren die Erforschung und der Schutz der heimischen Lebensvielfalt, wie sie 1998 zum Programm des Naturparks Dahme-Heideseen erhoben wurden.

Programmflyer

Anmeldung und Information

Die Teilnahme an dem Symposium ist gebührenfrei. Es wird um Anmeldung gebeten. Bitte teilen Sie uns Ihre Teilnahmeabsicht per Anruf oder E-Mail bis zum 24. August 2018 mit:
Natur + Text GmbH Rangsdorf
Tel. 033708 / 20431
E-Mail: Kirsche-Symposium@naturundtext.de

Bitte teilen Sie uns auch mit, ob Sie
• an der Ausstellungseröffnung im Naturkundemuseum teilnehmen möchten und
• zur Mittagspause am Tagungsort eine herzhafte Suppe (mit oder ohne Fleisch) wünschen.

Anfahrt

Das Haus der Natur befindet sich im Innenhof des Gebäudekomplexes Großes Waisenhaus zu Potsdam, Zugang über Breite Straße, Linden- oder Spornstraße.

Bitte beachten Sie, dass in der Innenstadt nur begrenzt Parkmöglichkeiten bestehen. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: DB und S-Bahn (Potsdam-Hauptbahnhof), 12 Minuten Fußweg zum Haus der Natur Bus 606 (Haltestelle Naturkundemuseum) Tram 91, 92, 93, 96, 98 (Haltestelle Alter Markt).

Tagung ‘Die Herausforderungen der neuen Protestkultur für den Natur- und Umweltschutz’

Datum 13.12.2017
Anmeldefrist 05.12.2017
Veranstalter Stiftung Naturschutzgeschichte in Kooperation mit dem Deutschen Naturschutzring
Ort Hotel Aquino
Tagungszentrum Katholische Akademie
Hannoversche Straße 5b
10115 Berlin-Mitte

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stiftung Naturschutzgeschichte richtet zusammen mit dem Deutschen Naturschutzring am 13. Dezember 2017 eine Tagung zum Thema „Die Herausforderungen der neuen Protestkultur für den Natur- und Umweltschutz“ in Berlin aus.

Umfragen zeigen immer wieder, dass Naturschutzanliegen prinzipiell auf eine große Zustimmung treffen. Wenn es allerdings darum geht, größere Naturschutzprojekte zu realisieren, stoßen diese Bestrebungen oft auf Widerspruch und Protest. Traditionell sind hierbei die Konflikte mit anderen Landnutzern. Doch seit einigen Jahren zeigt sich ein neues Phänomen: Teile der Bevölkerung, die ökonomisch nicht unmittelbar von Naturschutzmaßnahmen betroffen sind, erheben vehement und lautstark Protest. Dies zeigte sich beispielsweise bei der Einrichtung des Nationalparks Schwarzwald 2013 bis 2015, aber auch schon beim letztlich gescheiterten Ausweisungsversuch zu einem Nationalpark im Siebengebirge 2006 bis 2009. In jüngster Zeit erleben wir zudem neue Dimensionen internetgestützter Kampagnen. Sie bieten den Gegnerinnen und Gegnern des Naturschutzes ganz neue Möglichkeiten der Diffamierung, wovon Fake News zum Thema Wolf ein beredtes Beispiel geben. Andererseits eröffnen sie aber auch dem Naturschutz neue Formen und Chancen der Mobilisierung. Den neuen Phänomenen wird sich der Naturschutz in Zukunft stellen müssen. Die Stiftung Naturschutzgeschichte und der Deutsche Naturschutzring laden Sie deshalb zu einer von der Deutschen Bundesstiftung (DBU) geförderten Tagung nach Berlin ein. Wir möchten dort mit Ihnen über diese neuen Phänomene diskutieren und nach ersten Lösungsansätzen suchen.

Nähere Informationen zur Tagung sowie zu deren Ablauf entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 5. Dezember 2017 per Post, Fax oder unter zentrale@naturschutzgeschichte.de.

Wir freuen uns sehr, Sie am 13. Dezember 2017 in Berlin zur Tagung begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Werner Frohn

 

Kontaktadresse
Dr. Hans-Werner Frohn
Stiftung Naturschutzgeschichte
Drachenfelsstr. 118
53639 Königswinter
Tel. 02223 – 700572
Fax 02223 – 700580
Email frohn@naturschutzgeschichte.de

 

Tagung: Naturschutz – natürlich interkulturell?!

Die Stiftung Naturschutzgeschichte richtet in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz am 22. und 23. November 2016 die Tagung Naturschutz – natürlich interkulturell?! in Bonn im Bundesamt für Naturschutz aus und lädt Sie dazu herzlich ein.

Mit der Tagung möchten die Stiftung Naturschutzgeschichte und das Bundesamt für Naturschutz eine Debatte über Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Naturschutzes einerseits und der Interkulturalität, der Interreligiosität, der Sozialpolitik bzw. -arbeit andererseits befördern.

Der Naturschutz in Deutschland nahm Menschen mit Migrationshintergrund und interkulturelle Aspekte historisch erst spät in den Fokus. Die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die sich aus der Verknüpfung von Interkulturalität, Interreligiosität, Migration, Naturverständnis und Naturschutz ergeben, erkannte er nur recht zögerlich. Dies hat sich aber in den letzten zehn Jahren grundlegend geändert. Naturschützerinnen und Naturschützer öffnen sich und setzen gemeinsam mit Akteuren aus den genannten Bereichen auf regionaler bzw. lokaler Ebene vielfältige Projekte um.

Gemeinsam entwickelte Projekte zeigen durchaus Erfolge, bleiben allerdings weitgehend unvernetzt und räumlich begrenzt. Die Tagung zielt daher auch darauf ab, Initiativen miteinander verstärkt ins Gespräch zu bringen. Darüber hinaus soll der praktische Erfahrungs- und Wissensaustausch befördert werden.

Die Tagung ist kostenlos und richtet sich besonders an Vertreterinnen und Vertreter des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes, in der interkulturellen und interreligiösen Arbeit im Sozialwesen und der Sozialarbeit Tätige sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Interessierte sind herzliche eingeladen und werden gebeten, sich bis zum 8. November 2016 per Post oder Email mithilfe der Antwortkarte anzumelden. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Programm finden sie hier.

 

Kontaktadresse
Dr. Hans-Werner Frohn
Stiftung Naturschutzgeschichte
Drachenfelsstr. 118
53639 Königswinter
Tel.     02223 – 700572